Wie funktioniert die SoLaWi maingrün?

Was kostet ein Anteil?
Den konkreten Preis eines Anteils kann man im Voraus nicht beziffern. Er ergibt sich aus der Bieterrunde, die vor Beginn des neuen Wirtschaftsjahrs stattfindet. Einzelheiten zur Bieterrunde sind in der Vereinsordnung dargelegt. Bei der Bieterrunde erfährst Du auch, an welchen Tagen Du Dein Gemüse abholen kannst und wie groß in etwa der Ernteanteil ist. 

Unsere Abholstation Foto: SoLaWi maingrün

Sobald die Vereinsordnung von der Mitgliederversammlung verabschiedet ist, kannst Du sie hier herunterladen. 
Was angebaut werden soll und wann die einzelnen Erzeugnisse voraussichtlich erntereif sind, erfährst Du in unserem Kulturplan: 




Kann ich mitarbeiten?
Hilfe ist mit Vorankündigung immer willkommen. Auch hierzu sowie zu Gemeinschaftsaktionen erfährst Du mehr in der Vereinsordnung. Gemeinschaftsaktionen werden rechtzeitig über die Webseite und unseren Social-Media-Auftritt bei Instagram (gaertnerei_maingruen) angekündigt.

Gemeinsame Anlage unseres Kräuterbeetes Foto: SoLaWi maingrün

Welche Vorteile und Risiken kommen auf mich als Mitglied zu?
Grundlegender Vorteil der Solidarischen Landwirtschaft ist die große Transparenz im Gemüseanbau. Nicht nur, dass bei der jährlichen Biokontrolle die Einhaltung der Bioland-Richtlinien überprüft wird, die Mitglieder erhalten auch jederzeit Einblick in die Betriebsabläufe. Sie lernen die Pflanzenvielfalt und die Praxis des Gemüseanbaus kennen und können einen engen Bezug zum produzierten, regionalen Biolandgemüse und zum Ackerteam herstellen. Die Ernteerträge werden unter allen Mitgliedern mit Ernteanteil aufgeteilt. Geerntet und verteilt wird das, was durch unsere Arbeit und das Zutun der Natur gewachsen ist. Die Produkte der SoLaWi maingrün sind organisch-biologisch erzeugt, frisch geerntet und kommen über kurze Wege zum Verbraucher. Die Risiken bestehen in Ernteausfällen, die durch Wetter und Schädlingsbefall hervorgerufen werden können.

Unser Kräuterbeet Foto: Leonie Winter

Kleine Saatguterzeuger werden gegenüber den Weltmarktführern bevorzugt. Mit einem weitgehenden Verzicht auf Hybridsaatgut und durch geeignete Anbauformen leistet der Verein einen Beitrag, die Biodiversität im Stadtraum zu fördern. Die Anteilsbezieher unterstützen dies durch ihre Toleranz gegenüber nicht ganz perfektem Gemüse und der Neugier, mal was anderes auszuprobieren.
In jedem Fall machen wir leckeres und gesundes Gemüse – zu jeder Jahreszeit!


 

Einführungsvideo