SoLaWi maingrün
Sich die Ernte teilen

Über uns 

Geschichte: Die Gärtnerei maingrün wurde 2012 von mir, Dipl. agrar. Ing. Irmtraud Schmid, gegründet und befindet sich in der Gärtnersiedlung in Frankfurt- Oberrad. Hierbei handelt es sich um ein Innenstadt- nahes Gemüseanbaugebiet, das seit Jahrhunderten der stadtnahen Versorgung der Bevölkerung mit Nahrungsmitteln dient. Im Zeitalter des "urban gardening" hat Frankfurt mit dieser historisch gewachsenen Gärtnersiedlung wunderbare Möglichkeiten, der Bevölkerung  die Erzeugung von Gemüse wieder erfahrbar zu machen. Mit meiner Arbeit möchte ich ebenfalls einen kleinen Beitrag dazu leisten.

Meine Intention: Die Entscheidungsfreiheit, die mir mein eigener Betrieb einräumt, ermöglicht es mir nicht nur anbautechnisch alternative Wege zu beschreiten, sondern auch ein gesellschaftliches Modell der Solidarität in meinem Betrieb umzusetzen. Durch die Solidarität zwischen Konsumenten und Erzeugern reduziert sich das Risiko für den Produzenten. Die Solidarität der Konsumenten untereinander, ermöglicht jedem den Zugang zu gesundem, frischem und regionalem Gemüse.

Vorteile: Gerade für Kleinbetriebe bietet die Solidarische Landwirtschaft eine Zukunftsperspektive. Weg von der Spezialisierung auf wenige, finanziell interessante Kulturen, hin zu einer Vielfalt an Kulturen und Sorten, die unter herkömmlichen Vermarktungsmethoden aufgrund des Umfangs wirtschaftlich uninteressant wären. Gerade diese Kulturen und Sorten, die dem Standort gerecht ausgewählt werden, bereichern die Geschmacksvielfalt und die Kreativität bei der Zubereitung unserer Ernährung.

Natur: Zudem wird die Sorten- und Artenvielfalt auf unseren Feldern das Auge erfreuen und dabei die häufig angemahnte Biodiversität fördern.

Ausbildung: Wie steht es um das Berufsbild des Gärtners Gemüsebau?? Im Einzugsbereich der Berufsschule Frankfurt werden nur noch 1-2 Gärtner im Jahr im Gemüsebau ausgebildet, hessenweit ist die Situation ähnlich. Wer produziert künftig unser Gemüse professionell?  Die Gärtnerei maingrün ist ein Ausbildungsbetrieb in dem inzwischen drei Auszubildende erfolgreich ihre Gesellenprüfung abgelegt haben. Ich sehe in der Solidarischen Landwirtschaft die Möglichkeit, dass der Beruf des Gärtners wieder an Attraktivität gewinnt. Der Zuspruch bei Auszubildenden bestätigt mir dies. Dazu gehört aber auch, dass ein/e ausgebildete Gärtner/In von ihrem Gehalt leben kann, und Arbeitsbedingungen vorfindet, die der heutigen Zeit entsprechen. 

Diese Ziele teile ich mit meinen MitarbeiterInnen, und wir freuen uns auf die gemeinsame Landwirtschaft mit Euch, die es uns ermöglicht, sie umzusetzen.